Tag = JOM ≅ Sonne

Tag
= JOM = Name des Gottessohnes = Licht-
Zeit, von Aufgang bis Eingang der
Sonne

Es macht keinen Unterschied ob Gott vom Tag spricht oder
von der Zeit des Sonnenlichtes, in beiden Fällen meint er seinen Sohn. So zeichnet
sich in Maleachi ab, dass auch die Sonne ein Synonym für den Gottessohn
darstellt.

Gott, der Vater, beklagt das Verhalten der Priester, sie
verachten seinen Sohn in Unkenntnis seines Namens

DÜ4 Maleachi 1.6 Ein Sohn beherrlicht
den Vater und ein Diener seinen Herrn. Und wo, wenn ich
Vater bin, wo ist meine Herrlichkeit?, und wenn ich Herr bin,
wo ist mein Furchtmachendes?, spricht JHWH der Heere zu
euch, den Priestern, die ihr Verachter meines Namens seid,
und doch sprecht ihr: Worin verachteten wir deinen Namen?

Gott stellt klar, dass alle Herrlichkeiten in den Bereich
seines Sohnes fallen, dieser aber von keinem gefürchtet wird, auch von den
Priestern selbst nicht. Damit verachten sie seinen Namen, aber dies tun sie
unbewusst, denn sie kennen den Namen nicht, den Gott vergeben hat an seinen
Sohn.

JHWH der Heere hat kein Gefallen an den Spenden der
Priester

DÜ4 Maleachi 1.10 Wer ist auch noch
inmitten von euch und verschließt die Doppeltür? Und so
erlichtet ihr meinen Altar nicht umsonst. Kein Gefallen ist mir inmitten
von euch, spricht JHWH der Heere, und nicht habe ich
Wohltracht zu einer Spende aus eurer Hand.

Warum erkennt Gott die Opfer der Priester nicht an, obwohl
sie ihn verehren?

Das Neue Testament beantwortet die Frage.

 

Vater und Sohn bilden eine Einheit

DÜ4 1. Johannes 2.23  Alljeder den Sohn
Leugnende hat aber auch nicht den Vater; der den Sohn Gleichwortende hat
auch den Vater.

 

Im Namen des Sohnes soll dem Vater gedankt werden

DÜ4 Kolosser 3.17 Und all das, wwas
ir ihr tut´ im Wort oder im Gewirkten*, alles tut im Namen des
Herrn JESuU´S ChRISTO´S als Dankende dem Gott-Vater durch ihn.

 

Wer also an Gott glaubt und nicht an dessen Sohn, dessen
Opfer bewirkt kein göttliches Wohlgefallen.

Wird aber der Sohn gelobt und ihm gedankt, so ist dies
gleichfalls eine Beherrlichung des Vaters.

Fünf Verse nach der Klage über die Priester gibt Gott einen
versteckten Hinweis auf den Namen, den sie nicht kennen aber dessen Träger sie
verachten, den Gottessohn, den Tag.

Tag = Zeit von Aufgang bis Eingang der Sonne = Name des
Gottessohnes

DÜ4 Maleachi 1.11 Denn vom Aufgang der
Sonne bis zu ihrem Eingang ist mein Name groß in den
Nationen.  Und in alljedem Ort wird ein Zerräuchertwerden,
ja ein Herzugebrachtwerden sein meinem Namen und
reine Spende, denn groß ist mein Name in den Nationen, spricht
JHWH der Heere.

Hier spricht JHWH der Heere von seinem großen Namen wie von
einem Rätsel und umschreibt ihn mit der Zeitdauer des Sonnenaufgangs bis zu
ihren Eingang, der Name ‚Tag‘ bleibt dabei ungenannt. Vorausschauend aber
spricht er, dass seinem Namen allerorts ‚herzugebracht ‘ wird, der Name wird immer
mehr erkannt werden. Das Erkennen von ‚versteckten‘ geistigen Wort-Bedeutungen
ist in JHWHs Augen eine reine Spende, ein aufsteigendes geistiges Räucherwerk,
denn sein Name, sein Sohn, wird dadurch beherrlicht.

Dieserart Spende ist also kein materielles Gut, es ist die
göttliche Freude über einen Menschen, der durch das Schriftstudium in der Lage
ist, den Namen des Gottessohnes zu erkennen. Dies bewirkt wiederum ein
Anerkennen des Gottessohnes. Der anerkannte Gottessohn wird gelobt, ihm wird
gedankt und somit wird gleichzeitig der Vater beherrlicht.